Angewandte Polyästhetik in der Kunst der Inklusion

Forschungsschwerpunkt Die Kunst der Inklusion:

Virginie Roy und Nora Schnabl-Andritsch, beide Studiengang TANZ, sowie Michelle Proyer, Universität Wien, Bildungswissenschaft, stellen in ihrer aktuellen Arbeit ein polyästhetisches Konzept vor, wo Inklusion über Kunst ermöglicht werden kann. Im Praxisfeld mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Behinderung findet polyästhetische Intervention zur Umsetzung von Inklusion statt. Ein diskriminierungsfreier bzw. inklusiver Rahmen, in dem es nicht darum geht, wer etwas besser oder nicht kann, sondern in dem aus dem Hier & Jetzt ein gemeinsamer Raum entsteht und wo die Sichtbarmachung inklusiver künstlerischer Prozesse im Fokus steht. Der partizipative Forschungsansatz an der Intersektion Kunst/Behinderung/Inklusion ermöglicht einen diskriminierungsfreien Raum und kunstgeleitetes Raumerleben aller teilnehmenden Gruppen. Die angewandten Tools aus Tanz- und Musik- sowie Kunstpädagogik geben Anlass, gemeinsam neue Räume zu entdecken und Diversität zu (er)leben. Explorativer, offener und transparenter Forschungsprozess, der jederzeit von allen Beteiligten eingesehen und mitgestaltet werden kann.

 

Aktuelle Forschungsergebnisse wurden an folgenden Symposien von Virginie Roy, Nora Schnabl-Andritsch gemeinsam mit Michelle Proyer vorgestellt:

TU Dortmund

Lecture Demonstration: Angewandte Polyästhetik in der Kunst der Inklusion

Gesellschaft für Tanzforschung (GTF)

Symposium: Tanz- Diversität-Inklusion

27.-29.10.2017

http://www.gtf-tanzforschung.de/tagungen/symposium-2017/

Der Beitrag Angewandte Polyästhetik in der Kunst der Inklusion von Nora Schnabl‐Andritsch, Virginie Roy und Michelle Proyer ist im Sammelband des Symposiums Tanz‐Diversität‐Inklusion‐veröffentlicht. (Publikationen – Gesellschaft für Tanzforschung)

 

Universität Hamburg:

Vortrag: Die Kunst der Inklusion- Polyästhetische Raumerfahrung in der Schule

an der 53. Arbeitstagung Sektion Sonderpädagogik, Erziehungswissenschaft zum Thema: Vernetzung, Kooperation, Sozialer Raum-Inklusion Querschnittaufgabe
26. — 28. September 2018, Universität Hamburg

http://mms.uni-hamburg.de/blogs/anmeldung/wp-content/uploads/2018/05/180516_Programm-mit-Arbeitsgruppen_DGfE-SoPaed_uHH_2018.pdf

 

 

 

 

 

Tiroler Landeskonservatorium/Haus der Musik Innsbruck

Lecture Demonstration: Die Kunst der Inklusion – Polyästhetische Raumerfahrungen

Internationales Symposium: ALL INCLUSIVE?! zur inklusiven Musik- und Tanzpädagogik

12.-13. Oktober 2018, Haus der Musik Innsbruck

http://allinclusive.innsbruckerperspektiven.at/

In der Lecture Demonstration wurden Forschungsfelder aufgezeigt, die partizipative, künstlerische sowie transmediale Praxen in den Fokus stellen: Raum hören durch Bewegung, Geräusche des Raumes in die eigene Bewegung integrieren.

https://prezi.com/4_nr8eceus9g/art-of-inclusion/?utm

 

 

Blick_Wechsel

Projektbasis und Forschungsstätte ist die Schule für sehbehinderte Kinder-Zinckgasse. Hier wurde 2017 Nora Schnabl-Andritsch, Virginie Roy und Michelle Proyer ein Tandem gestartet, das sich zum Ziel gesetzt hat, eine kommunikative Vernetzung zwischen SchülerInnen und Lehrerinnen in den unterschiedlichen Schulstufen und -arten an dieser Schule der Vielfalt zu etablieren. Gemeinsam sucht, forscht und erfindet die Schulgemeinschaft mit dem Projektteam neue Formen des Austausches. Die Schüler*innen suchen nach kommunikativen Codes und entwerfen dazu künstlerisch-kulturelle Transformationen: tänzerisch, musikalisch und bildsprachlich. Als langfristiges Ziel der Zusammenarbeit ist angedacht, dass das mit den Schüler*innen initiierte Kommunikations-Konzept partizipativ in ein Modul weiterentwickelt wird, welches Aufnahme in unterschiedliche Ausbildungscurricula der sich wandelnden Pädagog*innenbildung finden kann. https://www.andritsch.at/

 

 

Mag.a Dr.in Michelle Proyer ist Sonder- und Heilpädagogin und arbeitet derzeit an ihrem Tenure Inklusive Pädagogik am Zentrum für LehrerInnenbildung und dem Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien. In Forschung und Lehre sind ihre Schwerpunkte die diversitätsbezogene Intersektionen, v.a. Kultur und Behinderung, in Schule und darauf bezogenen Lebenswelten. Transdisziplinäre, – nationale und -kulturelle Ansätze durchziehen ihre Aktivitäten.

Kooperationspartner

Universitäre Partner:
> Universität Wien: Institut für Bildungswissenschaft, Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik

Partnerschulen:
> Schule für sehbehinderte Kinder ‐ Zinckgasse

Praxis_Forschung:
> Netzwerk für Kultur und Praxis

 

12. Juni 2018
Die SchülerInnen der Zinckgasse besuchen ein Seminar an der Universität Wien

 

21.02.2018
Showing „Interaction Body in Space“, MUK-Bräunerstraße